Aktuelles

15.05.2019 | Unimedizin Rostock startet Forschungsprojekt

Wissenschaftler untersuchen Wirkung eines Botenstoffs bei Gelenkerkrankungen. Weitere Informationen.

07.05.2019 | Projekt zur verbesserten Wurzelbehandlung gestartet

Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt Verbundvohrhaben. Weitere Informationen

30.04.2019 | Hüftfehlstellungen: Schonendere Behandlungen dank neuer Methode

Rostock/Hansaviertel Hüftfehlstellungen bei Kindern können oftmals nur durch eine Operation behandelt werden. Weitere Informationen

09.04.2019 | Virtuelles Zentrum Rocini gegründet

ROSTOCK Anfang April wurde anlässlich einer Koordinierungssitzung des DFG-Sonderforschungsbereiches 1270 Elektrisch-Aktive-Implantate (Elaine) an der Uni das Rostock Centre for Interdisciplinary Implant Research (Rocini) gegründet. Weitere Informationen

19.03.2019 | Auftakt für Verbund Hogema

STADTMITTE Der Forschungsverbund Hogema veranstaltet offiziellen Auftakt. Weitere Informationen.

18.02.2019 | Rostocker Biologin erhält Forschungspreis

Die Rostocker Biologin Dr. Anika Jonitz-Heincke ist auf der Jahrestagung der Stiftung Association for Orthopaedic Research mit dem renommierten Forschungspreis der Stiftung ausgezeichnet worden.

Anika Jonitz-Heincke ist Biologin und stellvertretende Laborleiterin an der Orthopädischen Klinik der Universitätsmedizin Rostock. Geehrt wurde sie für ihre Forschungsarbeit, weil sie die frühen Reaktionen menschlicher Zellen auf Kobalt- und Chromionen erkennen und erklären konnte. Menschliches Gewebe wird durch diese Ionen bei Hüftendoprothesen mit Metall-Gleitpaarungen angegriffen, wodurch Auflösungen des u liegenden Knochengewebes mit Lockerungen entstehen. Korrosionsprodukte dieser Metalle wurden in kombinierten Zellkulturen verschiedener Körperzellen (Osteoblasten, Makrophagen) eingebracht und die Dosis-abhängige Reaktion, aber insbesondere auch die Verständigung der Zellen untereinander untersucht.

Der Forschergruppe um Dr. Jonitz-Heincke unter Leitung von Professor Rainer Bader gelang es, eine deutliche Anregung von Knochenumbau und Entzündungsprozessen durch diese Metall-Korrosionsprodukte nachzuweisen. Zukünftig sollen Implantatmaterialien, die im Rahmen des künstlichen Gelenkersatzes zur Anwendung kommen, hinsichtlich ihres Entzündungspotentials mit dieser Methode untersucht werden, bevor sie im Menschen eingesetzt werden. Zudem sollen mit dem erarbeiteten Verfahren Wege gefunden werden, die Metall-Ionen rechtzeitig unschädlich zu machen.

Die Arbeit mit dem Titel „The impact of metal ion exposure on the cellular behavior of human osteoblasts and PBMCs: in vitro analyses of osteolytic processes“ wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier
Direktor: Orthopädische Klinik   
Universitätsmedizin Rostock
Mobil:+49 151 16143921
Büro:+49 381 494 9301
wolfram.mittelmeier{bei}med.uni-rostock.de

12.11.2018 | Hoher Druck für neue Knochen

Rostocker Wissenschaftler suchen Alternativen, Knorpel, Knochen und andere Gewebe zu ersetzen. Weitere Informationen.

13.10.2018 | Jahrestagung der "International Society for Technology in Arthroplasty" in London

Im Rahmen der Jahrestagung der "International Society for Technology in Arthroplasty" in London wurde kürzlich die Arbeit von Märuan Kebbach et al. "Analysis of Malpositioning of Total Knee Implants Under Dynamic Activities Using Musculoskeletal Multibody Simulation" mit dem Young Investigator Scholarship (Dotierung: 250 US $) ausgezeichnet.
Thema dieser Arbeit war die computergestützte Untersuchung des Einflusses von unterschiedlichen Implantatfehlstellungen auf die patellofemorale Dynamik an einer kreuzbanderhaltenden Knieendoprothese während der aktiven Kniebeuge.